Weitere manipulierte Spritzen?

Ausgabe vom 20.11.2021
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Oldenburg/Jever. Im Fall möglicher Impfungen mit Kochsalzlösungen im Landkreis Friesland geht die Staatsanwaltschaft dem Verdacht von weiteren manipulierten Spritzen nach. Der Anfangsverdacht erstrecke sich mittlerweile auf eine niedrige zweistellige Anzahl von Spritzen, die überwiegend mit Kochsalzlösung aufgezogen worden sein sollen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg am Freitag auf Anfrage mit. „Es haben sich diesbezüglich entsprechende Verdachtsmomente ergeben.“ Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Bislang gingen die Ermittler bei ihrem Anfangsverdacht von sechs manipulierten Impfungen aus. Zuvor hatte die „Ostfriesen-Zeitung“ berichtet. Ermittelt wird gegen eine examinierte Krankenschwester.